Auch oder gerade im Bereich des Baby Zubehörs solltest du auf Nachhaltigkeit achten. Stell dir vor, du würdest Windeln und die Windelverpackungen, Wickelunterlage und Feuchtetücher sowie ihre Verpackung mehrfach täglich oder zumindest regelmäßig entsorgen. Bräuchte da nicht dein Baby noch eine zusätzliche eigene Mülltonne? Gerade hier kann man auch in vielen Bereichen alternative nachhaltige Produkte verwenden, die die Umwelt und oft langfristig auch den Geldbeutel schonen.
Windel – geht auch Mehrweg
Hier bieten sich Stoffwindeln an. Diese sind farbenfroh, waschbar und können sogar Second-Hand erworben werden. Ab in die Wäsche, Einlage anpassen – vieles ist hier möglich und bequem sind sie auf alle mal. Generell kann viele Babykleidung Second Hand gekauft werden, dazu unten mehr.
Wickelunterlage
Wickelunterlagen sollten schadstofffrei und waschbar sein. Auch ist es lohnend, wenn sich diese für den Transport zusammenfalten lässt. Hier findet sich online ein breites Angebot, achte dabei auf die Größe deines Wickeltisches.
Falls du dich entscheidest für die ersten Monate dieses Babys einen Heizstrahler zu kaufen, schau dich am besten Second-Hand um, da dieser wirklich nur ein paar Monate benötigt wird und somit keine langfristige Anschaffung lohnt – und so gleich ein Beitrag für die Umwelt geleistet werden kann.
Waschbare Feuchttücher und Waschlappen
Auch in diesem Bereich lässt sich einfach etwas für die Umwelt tun. Stell dir mal vor, jedes Baby würde täglich auf der Welt mit Einweg-Feuchtetüchern aus einem Spender abgewischt werden. Das wäre ein enormer Verbrauch und eine umso größere Müllproduktion. Dabei weiß man aus der eigenen Kindheit noch, wie vielfältig und einfach doch eigentlich ein Waschlappen einzusetzen ist. Und diesen gibt es auch noch mit schönen Motiven.
Und jetzt aufs Töpfchen
Auch das tägliche Geschäft kann der Umwelt zuliebe auf einem nachhaltigen Töpfchen entrichtet werden. Dieses kann biologisch hergestellt worden sein und sollte möglichst schadstofffrei sein. Ansonsten kann man sich auch in diesem Bereich nach einem gebrauchten Gegenstand umschauen, sauber ist schließlich sauber und ein Töpfchen nutzt man nun mal kein Leben lang. Also: Leihen, mieten, tauschen, gebraucht kaufen! Es gibt sogar Töpfchen, welche sich zum Abschied im Garten vergraben lassen und aus denen dann eine Pflanze wachsen wird: Wer sich dann als Erwachsener noch beim Blick an den Garten an sein Töpfchen erinnern mag 😉
Spielzeug, Spielzeug, Spielzeug
Spielzeug für Babys sollte generell schadstoffarm oder am besten schadstofffrei sein. Halte nach entsprechenden Zertifizierungen Ausschau. Ob du es willst oder nicht, rechne einfach damit, dass dein Baby sowieso alles in den Mund stecken wird. Auch solltest du deinem Baby nicht zu viel Spielzeug kaufen. Dadurch kommt es zu einer Reizüberflutung und das einzelne Ding wird weniger besonders und wird nicht mehr so geschätzt. An welches der 30 Spielzeuge, die es diese Woche benutzt hat, soll es sich denn erinnern, wenn es 10 Jahre alt ist? Was war das Lieblingskuscheltier, das Quartett und der Lieblingskreisel? Auch sollten die Spielzeuge lange halten, dadurch bieten sich dauerhafte und natürliche Materialien in guter Verarbeitung an.
Brauche ich eine Baby-Badewanne?
Braucht mein Baby eigentlich eine eigene Badewanne? Die Antwort: Nein. Lediglich für die ganz kleinen unter uns wird empfohlen einen kleineren Behälter zu nehmen, damit sich ein Behaglichkeitsgefühl einstellt. Dies lässt sich jedoch auch in einer normalen Badewanne bewerkstelligen. Dazu trennst du einfach den Kopfbereich der Badewanne mit einem aufgerollten großen Badehandtuch ab und nutzt nur diesen Bereich um baden deines Babys. So brauchst du keine eigene Babybadewanne, aus der dein Kind eh in kürzester Zeit rausgewachsen sein wird.
Das Bad sollte nicht länger als zehn Minuten dauern und abtupfen schont die dünne Babyhaut.
Kosmetik für mein Baby
Achte darauf ein Produkt zu kaufe, welches einer Babyserie angehört und so speziell auf unsere kleinen Neuzugänge angepasst ist. Auch natürliche Produkte sind hier zu empfehlen, da diese keine künstlichen Zusatzstoffe, keine Schadstoffe und auch kein Parrafin enthalten. Hier kannst du am besten auf verschiedene Tests, die online zur Verfügung stehen, zurückgreifen. Die Babyhaut ist sehr sensibel (da sie fünfmal dünner ist als unsere Haut und eben erst an die Welt angepasst werden muss) und weich und daher sollte eher zu hochwertigen Produkten gegriffen werden. Unparfümiert, sensibel, vegan, rein pflanzlich, ohne Tenside und Fluoride sind hier einige mögliche interessante Zusatzkennzeichnungen. Generell gilt: weniger ist mehr. Die Babyhaut braucht nur etwas Babyöl und muss nicht täglich eingecremt werden, die Haut muss sich erstmal in dieser Welt zurechtfinden. Gecremt werden sollten nur trockene Stellen. Auch braucht dein Baby noch kein Shampoo, Wasser reicht.
Kinderwagen, die Mobilität meines Babys
Kinderwagen sind wichtig und teuer. Mittels Kinderwagen erkundet ihr zusammen die nähere Umgebung. Viele Hersteller bieten Kinderwagen an, die sich von der Baby-Wanne hin zu einem Kinderwagenaufsatz tauschen lassen- so kann das gleiche Gestell mit den Rädern weiter genutzt werden. Auch lassen sich Kinderwagen durchaus gebraucht kaufen.
Im Winter wird oft ein echtes oder synthetisches Lammfell in den Kinderwagen gelegt. Eine Bio-Baumwolldecke bietet eine gute alternative, da es atmungsaktiv und frei von synthetischen Inhaltsstoffen ist.
Kleidung
Babykleidung, ein Thema für sich. Kurz gesagt: Du solltest dich auf Flohmärkten, im Freundeskreis, auf Tausch- und Verkaufsportalen etc. umsehen. Es muss nicht neu sein. Dein Kind wächst schneller aus den Sachen raus als dir lieb ist. Und manchmal bekommt man als Eltern eben was geschenkt, was schon gar nicht mehr passt. Auch brauchst du zu Beginn nicht mehr als eine Sommer- und eine Winterjacke. Achte darauf, dass die Kleidung einfach ist und sich gut handhaben lässt. Auch lohnt sich natürlich ein Blick auf die Materialien des Textils und du solltest die Nähte und Verarbeitung überprüfen. Die Kleidung deines Babys kannst du dann schließend auch selbst weiterverkaufen, so freut sich auch noch jemand anders über die schöne Kleidung und sie vermottet nicht im Schrank. In zwanzig Jahren wird sie aus der Mode sein und nicht mehr schön um sie zu tragen, also besser du gibst sie jetzt weiter.
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